Zuhause erscheint als Maxi in drei Versionen. Dieses Musikvideo läuft mit der Rock Version.
Die Generation, die den Krieg selbst erlebt hat, ist fast gegangen. Ihre Geschichten sind geblieben: die Nächte im Keller, der Hunger, die Trümmer, die Namen derer, die nicht zurückkamen. Wer als Kind am Küchentisch zugehört hat, weiß, warum diese Menschen sich eines geschworen haben: nie wieder.
Heute wird in der Politik wieder mit dem Säbel gerasselt. Die Enkel kennen die Geschichten von damals. Sie wollen sie nie selbst erleben.
Viele von ihnen kamen nach dem Krieg mit einem Koffer aus Schlesien, Ostpreußen oder Pommern ins Ruhrgebiet. Die Zechen brauchten Leute, die Männer fanden Arbeit unter Tage, die Familien bauten sich ein neues Zuhause auf. Die Zechen sind heute geschlossen, die Fördergerüste stehen als Denkmal, die Grubenlampe steht im Wohnzimmerschrank.
Welche Geschichte von damals habt ihr von euren Großeltern behalten? Schreibt sie uns.
Alina Meico ist eine KI-Künstlerin. Erschaffen, nicht geboren. Ihre Stimme und alle Bilder in diesem Video sind mit KI erzeugt. Der Opa und seine Familie sind erfunden, die Zeit, in der sie leben, gab es wirklich.
Kapitel
0:00 Heute: Klavier und Koffer
0:45 1947 bis 1949: Ankunft, Zeche, Trümmer
1:22 1950 bis 1953: Das eigene Haus
2:07 Alltag: Bäcker, Feuerwehr, Werkbank
2:27 1954 bis 1957: Radio, Stahl, Schichtende
2:45 1963 bis 1986: Familie und letzte Schicht
3:14 Das Versprechen
3:36 Ruhrgebiet und Rheintal von oben
4:06 Heute: Deutschland von oben und das Klavier
Die drei Versionen
Zuhause (Ur-Version), 4:01
Zuhause (Rock Version), 4:58, im Video
Zuhause (Pop Version), 4:30
Sobald die Versionen in den Musik-Apps sind, stehen die Links im angepinnten Kommentar.
Musik und Text: MEINCODE
Gesang: Alina Meico (KI)
© 2026 MEINCODE
Songtext
Sag mir, wann hat das begonnen?
Dass ich flüstern muss, wo ich wohn'?
Mein Zuhaus. Mein Land.
Deutschland.
Mein Opa kam aus Schlesien, der Koffer schwer wie Blei,
Ein Leben in den Trümmern, der Krieg war grad vorbei.
Er ging hier in die Tiefe, hat Kohle hochgebracht,
Und aus dem tiefsten Dunkel für uns ein Haus gemacht.
Er sagte: „Kind, vergiss nie, wo deine Wurzel liegt,
Ein Land, das aus der Asche dem Licht entgegenfliegt.“
Und ich hör' sie wieder reden, von Härte und von Stahl.
Doch ich kenn' Opas Tränen, ich kenn' die alte Qual.
Wir haben uns versprochen, dass sowas nie mehr ist...
Opa, hörst du, wie die Welt das grad vergisst?
Deutschland, du bist mein Zuhaus!
Meine Sprache, mein Vertraun.
Du bist nicht böse, du trägst keine Schuld,
Du bist der Boden, auf den wir baun.
Und ich muss nicht mehr flüstern,
Ich werd' es lauthals sagen:
Ich werde dich für immer im Herzen tragen.
Deutschland. Mein Land.
Es ist der frühe Bäcker, im Mehlstaub-Morgenlicht.
Das Bauhaus und die Dichter, das Wort, das man nicht bricht.
Es ist die Dorf-Sirene, die für den Nachbarn weint,
Die Werkbank und der Acker, wo sich die Kraft vereint.
Wir sind die off'nen Türen, die Hände, die noch geben,
Ein Land, das leise sein kann, um lauter zu erleben.
Und ich hör' sie wieder rufen, nach Waffen und nach Stahl.
Doch wir sind nicht vergessen, wir sind die große Zahl!
Wir haben uns versprochen, dass sowas nie mehr ist...
Steh auf, bevor die Welt den Frieden ganz vergisst!
Deutschland, du bist mein Zuhaus!
Meine Sprache, mein Vertraun.
Du bist nicht böse, du trägst keine Schuld,
Du bist der Boden, auf den wir baun.
Und ich muss nicht mehr flüstern,
Ich werd' es lauthals sagen:
Ich werde dich für immer im Herzen tragen.
Deutschland. Mein Land.
Ich bin nicht rechts. Ich bin nicht links.
Ich bin ein Mensch, der Brücken baut.
Ich bin die Stimme, die aufsteht,
Wenn wieder jemand Waffen braucht!
Nicht mit unsrem Blut!
Nicht mit unsrem Mut!
Mein Opa hat geschworen:
Nie wieder diese Glut!
Das Volk will keinen Krieg, das hat es nie gewollt!
Es sind die hohen Säle, wo man mit Leben rollt!
Deutschland, du bist mein Zuhaus!
Meine Sprache, mein Vertraun.
Du bist nicht böse, du trägst keine Schuld,
Du bist der Boden, auf den wir baun.
Und ich muss nicht mehr flüstern,
Ich darf es lauthals sagen:
Ich werde dich für immer im Herzen tragen.
Ich bin Deutschland. Du bist Deutschland.
Wir sind Deutschland, du und ich.
Opa, ich hab's verstanden.
Glück auf.
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Zu viel Unendlichkeit | Alina Meico
meincode 31. Oktober 2026 21:23